Sonntag, 20. Mai 2012, CEST
Nomen est omen … und auch wenn mein Name nicht sonderlich exotisch ist, verrät er doch beiläufig schon einiges über mich. Als ich 1987 in Schwerin (damals DDR) geboren wurde, war weder die Aussicht darauf, eine gebürtige Hessin vergleichbaren Jahrgangs zu heiraten , noch darauf, in den USA studieren zu können, sonderlich rosig. Dennoch ist beides Wirklichkeit geworden und deshalb kann ich von mir behaupten ein „Benjamin“ zu sein, was traditionell aus dem Hebräischen mit „Sohn meines Glücks“ übersetzt wird.
Mit meinem Namenspatron, dem Müller, verbindet mich hingegen schon seit meiner Schulzeit in Berlin das Interesse an Technik und Unternehmertum, gleichwohl ich hierbei dann doch eher dem IT-Bereich zugetan bin. Nachdem ich mir autodidaktisch verschiedene Programmiersprachen und Webentwicklungstechnologien aneignete, nahm ich im Winter 2009/10 aus fachlichem Interesse für drei Semester den Zweitstudiengang Wirtschaftsinformatik an der Fernuniversität Hagen auf. Soweit es die Zeit zulässt, möchte ich auch diesen Studiengang in der einen oder anderen Form nach dem Abschluss im Hauptstudiengang Evangelische Theologie zu Ende bringen.
Das Grundstudium in evangelischer Theologie habe ich zum Wintersemester 2008/09 an der Lutherischen Theologischen Hochschule in Oberursel aufgenommen, wo ich neben den Grundlagen wissenschaftlicher Theologie auch meine Frau kennengelernt habe. Dank eines äußerst großzügigen Stipendiums konnte ich gemeinsam mit ihr nach erfolgreich bestandener Zwischenprüfung im Juli 2011 ein einjähriges Auslandsstudium am Concordia Theological Seminary in Fort Wayne, Indiana (USA) wahrnehmen. Hier haben wir seither die Möglichkeit, neben der missourischen Tradition des Luthertums auch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und seine Bewohner kennenzulernen.
Benjamin Müller, stud. theol. © 2000–2012. Alle Rechte vorbehalten.